• Christopher Böhnisch

Wie Sie Ihrem E-Mail Posteingang wieder vertrauen können

Aktualisiert: 29. Sept. 2020

Das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) stellt jährlich einen Bericht über die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland zusammen. Im Bericht von 2019 verweist das BSI auf die steigenden Cyberangriffe und geht auf eine im Berichtszeitraum besonders relevante Malware ein - Emotet.


Dieses Schadprogramm wurde vermehrt durch schädliche Office-Dokumente z.B. per E-Mail verteilt.

Emotet Angriff
Abbildung 1


Emotet enthält verschiedene Module, mit dessen Hilfe Informationen auf den Systemen ausgespäht werden können und zur weiteren Verbreitung von Spam genutzt werden. Neu hierbei war, dass die Kontaktbeziehungen auf infizierten Systemen genutzt wurden, um echt aussehenden Spam an bekannte Absender zu verschicken, mit denen Sie kürzlich Kontakt hatten. Durch die Verschleierung als Office-Datei war es normalen signaturbasierten Virenscannern nicht möglich, das Programm als Schadcode zu erkennen, da diese keine Verhaltensanalyse nutzt.



Bekannte Malware-Varianten
Anzahl Bekannte Malware-Varianten insgesamt, Quelle: AV-Test

Allein durch Vorsicht und Aussagen wie „Ich achte auf den Absender der E-Mail“ oder „Unser Unternehmen ist zu klein dafür“ wird es schwierig das Vertrauen in den eigenen Posteingang wiederherzustellen.

Hier können Sie aber auf Produkte namhafter Hersteller zurückgreifen, wie z.B. die Sophos E-Mail Security und die Endpoint Security, welche wir im Bereich der IT-Sicherheit führen.


Falls Sie trotzdem lieber auf die weniger sichere und manuelle Methode zugreifen möchten, können Sie mit dem u.s. Link ein „Pishing-Flowchart“ herunterladen, um mögliche Phishing-E-Mails zu erkennen und sicherzustellen, dass Sie nicht in die Phishing-Falle tappen.


Zum Download



Quellen:

Abbildung 1 - BSI-Website

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